Wunschessen

März 29th, 2020

Die Familie hat abgestimmt , was es heute zum Mittag geben soll. Lange gekocht und dabei viel Zeit überbrückt…

Sonntag

März 29th, 2020

Das schöne Wetter von gestern ist weg und man sitzt drinnen. Wieder völlig Ziel- Und Planlos was man mit der Zeit anfangen soll. Die ersten ablenkende Geräte wie TV oder Playstation fangen an zu nerven und damit ihren tröstenden Charakter zu verlieren. Diese Isolation beginnt uns allen an den Nerven zu nagen. Was könnte man jetzt alles tun, wenn das alles um uns herum nicht wäre. Jeder macht alles nur für sich, jede Familie in Einzelhaft. Wenn mich nichtmal der Fernseher anspricht und mir dieses sozial-isolierte Gefühl langsam ein schwermütiges seelisches Gefühl beschert, macht mich das irgendwie depressiv. Zeit für familiäres Zusammensitzen, ohne das immer irgendjemand was sagen muß, es reicht wenn ab und zu ein Gedanke ein Gespräch auslöst. Dabei hält sich bei mir der Gedanke, das nicht nur ich dieses depressive Gefühl wegen dieser Situation haben werde und wie es wohl für Andere sein muß, die noch schlechter damit umgehen können. So richtig füreinander einstehen, kann man mit Distanz nicht.

Nachmittagsrunde

März 28th, 2020

Spontane Idee..heute Nachmittag nochmal raus, hier in den nahen Wald bis hin zur großen Lichtung. Mein Sohn hatte seinen Fußball dabei um sich ein wenig Bewegung zu verschaffen und ich nahm meine Drohne mit. So war ich heute insgesamt knapp drei Stunden an der frischen Luft und ich freue mich, so dem Hüttenkoller etwas vorzubeugen, da sich das gute Wetter auch nicht mehr so lange halten soll.
In einer Extremsituation das Beste aus der Lage machen, das ist nun die große Aufgabe.

Zocken

März 28th, 2020

Und wieder vor der Glotze. Abwechslung vom Filme und Serien gucken bringt nur das Zocken irgendwelcher Spiele…Noch eine willkommene Ablenkung , aber ich glaube irgendwann hängt mir der viereckige Kasten auch zum Hals raus.

Jägerschnitzel

März 28th, 2020

…nach Ossi-Art..

Große Runde

März 28th, 2020

Wieder eine Runde spazieren gehen, heute mal eine Größere. Einmal raus, schon sieht der Tag etwas anders aus, in Zeiten in denen man nicht so kann wie man eigentlich will.

Anders als geplant

März 27th, 2020

Eigentlich wollte ich jetzt mit meiner Familie im Auto sitzen und bereits kurz vor Warschau sein, wo wir das Wochenende verbringen und die Stadt kennenlernen wollten. Anstatt dessen sitzen wir hier alle zu Hause in bekannter Situation zwischen Hoffen und Bangen. Ohne richtige Perspektive und keine Ahnung wie lange das alles noch geht und wann und wie alles enden wird. Nicht nur mein Jahr mit meinen Plänen läuft anders als gedacht, aber irgendwie stimmt es einen doch nachdenklich. Nicht unbedingt sauer oder traurig über die Tatsache, das diese Reise nicht stattfindet, sondern über die Tatsache, das auf einmal so elementare Probleme und Ängste auftauchen können, die an einem nagen. Ich kann nur noch hoffen, das dieser Albtraum schnell enden möge und diese Ungewissheit sich endlich in eine planbare Perspektive umwandelt.

Kein Anschluss mehr..

März 27th, 2020

Elf Jahre hatte ich meinem Provider O2 die Treue gehalten und hätte es wohl nochmal 11×11 Jahre, wenn ich nicht im letzten Herbst das Gefühl nicht loswurde, man nimmt mich nicht ernst oder will mich einfach nur verarschen. Bis mir der Kragen platzt muß einiges passieren, aber das hat O2 geschafft. Daraufhin wurde ich noch einige Male angerufen und man wollte mich zum bleiben bewegen und fragte nach meinem Kündigungsgrund, den ich dann jedes Mal neu erzählte…Man wollte sich jedes mal darum kümmern, bis zuletzt. Nun ist der Vertrag endlich ausgelaufen, meine Nummer endlich „nicht mehr vergeben“..Nach 11 Jahren ist das schon komisch wenn sich was ändert und sei es nur die Handynummer.Bin über die Tatsache, das meine alte Nummer nicht mehr zu erreichen ist, froh…ist es doch ein Indiz dafür, das man mich dort in Sachen Kündigung doch verstanden hat.

Gedanken zur Krise

März 27th, 2020

Es fällt schon auf, das wir anders miteinander umgehen. Kommt mir auf den einsamen Pfaden meines Spazierweges doch mal Jemand entgegen, so passiert man sich voller Skepsis im größtmöglichen Abstand. Wir alle leben in einem Zustand, in dem der soziale Kontakt nach aussen nicht mehr ist, der es mal war. Irgendwas zwischen stark reduziert bis hin zu Null-Kontakt ist da die Regel. Ich frage mich nun, was das aus uns macht, wenn wir nun lernen uns besser aus Angst aus dem Weg gehen. Ich halte diese Maßnahmen zwar auch für notwendig, aber macht mir dennoch Gedanken, welche Spuren diese Zeit, von der keiner weis wie lange diese dauern wird, in uns hinterlassen wird und wie uns das verändern wird. Bleibt am Ende etwas von der Angst vor anderen Menschen übrig, wenn man einmal so in der Angst versunken ist? Gewöhnen wir uns ein Stück weit an das eigenbrödlerische Leben? Momentan stellt die halbe Welt seine sozialen Gewohnheiten um und ich habe Bedenken, das etwas davon bleiben wird und unser Miteinander nicht mehr so aussehen wird, wie es mal war, weil wir anders sind und immer ein Stück weit vorsichtig bleiben.

Kleine Runde

März 27th, 2020

Eine Stunde mal vor die Tür und raus Bewegung in der Sonne wirkt Wunder. Eine Stunde, die mich mal rausreißt aus der Isolation hier und aus dem gleichen Trott zwischen Bett und Couch. Bewegung die so gut tut und man sich danach so ausgeglichen fühlt. Wichtig um nicht den Hüttenkoller zu bekommen.

10 Cloverfieldlane

März 26th, 2020

Zweiter Netflix-Film des Tages und wieder mal einen mit unerwarteten Wendungen und spannender Unterhaltung erwischt.

Zaubertrank

März 26th, 2020

Ich bin ja ein Fan solcher Zaubertränke und wenn ich dann noch einen empfohlen kriege, von dem der wenige sagt, er fühle sich nach der Kur besser, bin ich schnell dabei dieses auch auszuprobieren.
Also gleich mal bestellt und schon nach drei Tagen frisch aus Österreich eingetroffen, mein neuer Zaubertrank. Sicherlich kann man sich das alles auch so einreden das es einen suggestiven Effekt gibt, aber schon deswegen glaube ich an meinen neuen Zaubertrank.

Fremdgekocht

März 26th, 2020

Heute Teil 2 von „Schwiegereltern haben gekocht“.

Der Schacht

März 26th, 2020

Seit einiger Zeit wirbt dieser Film bei jedem meiner Starts von Netflix für sich. Da ich ja nun genug Zeit habe, dachte ich, ich guck mir die Nr.1 der Liste mal an. Der Film bekam von mir einen Daumen hoch. Die Geschichte, die da sehr einfach erzählt wird, läßt mich schon etwas grübelnd zurück. Und genau das macht ja einen guten Film aus, der irgendwie im den Gedanken Hägen bleibt, auch wenn er schon läge vorbei ist. Der einzige Beigeschmack ist meine Frage, ob man die Geschichte nicht hätte mit weniger Brutalität erzählen können. Da es aber keine Gewaltverherrlichung ist, sondern eben eher eine absolut widerwärtige Gewalt, denke ich mal, das man den Zuschauer in aller Form einfach schocken wollte um den Inhalt noch drastischer zu erzählen. Trotzdem ein guter Film und absolut empfehlenswert.

Der neue Alltag

März 26th, 2020

Ja irgendwie alles anders.Der Alltag fühlt sich ein wenig so an, wie der zu meinen Zeiten in denen ich mal frisch arbeitslos war, nur mit ein paar Unterschieden. Man kann nicht einfach mal so raus, denn erstens ist draußen eh nichts los und es gibt kein Ziel wo man hin kann, denn Besuche bei Freunden fallen aus und nichtmal der Besuch einer Eisdiele ist möglich. Man kann nur draußen sein um des draußen sein willens ohne Ziel umherirren und sich mit Niemanden treffen. Also findet das Leben in der Wohnung statt..und dann logischerweise vorm Fernseher oder Macbook. Bei den Kids siehts eher nach großen Ferien mit Stubenarrest aus. Deren Tag kippt immer mehr in die Nacht und findet immer mehr vor dem Handy oder dem Gaming-PC statt, aber ich lasse sie , denn auf ihr Leben steht Kopf und da muss ich nicht versuchen Struktur reinzubekommen, wo um uns herum derzeit auch keine ist. Wäre es eine Zustand mit einem vordefinierten Ende, könnte man die Zeit irgendwie versuchen sinnvoll zu nutzen, aber gerade diese Ungewissheit läßt einen nicht zur Ruhe kommen, als das man diese freie Zeit auch nur ansatzweise geniessen kann. So bin ich wohl nicht der Einzige, der jeden Tag die Medien verfolgt und immer wieder die Hoffnung hat irgendwo einen kleinen Funken zu erhaschen der darauf hindeutet das dieses nur eine Phase ist, und irgendwann alles wieder so ist wie es mal war, oder zumindest so ähnlich.

Milchglas

März 25th, 2020

Gerade mal am letzten Wochenende beschlossen, wurde das Aquarium gestern geliefert und gleich heute Abend hielt es meine Frau nicht länger aus und mußte sich gleich an dessen Aufbau machen. Erstmal leuchtet nun ein trübes Milchglas im Wohnzimmer und bevor Pflanzen oder gar Fische reinkönnen, muß dieser neue Lebensraum sich erstmal ein paar Wochen setzen. Der Anfang ist gemacht…

Essen von draußen

März 25th, 2020

Jetzt in Krisenzeiten, rückt man irgendwie zusammen, selbst dann wenn man physisch auf Abstand gehen muss. So ist es Immer ein schönes Gefühl, zu wissen , eine Familie hinter sich haben auf die man sich verlassen kann. Allzuoft als Normalität gesehen, wird gerade in solchen Zeiten sichtbar, auf was es im Leben eigentlich wirklich ankommt. Da ich kaum kochen kann, wurden wir heute von den Schwiegereltern beliefert und ich musste das vorgekochte Essen praktisch nur warm machen und schon war das Menü fertig…mehr als nur ein Essen.

Die alten Bilder

März 25th, 2020

Manchmal wenn ich zu Hause bin und sehr lange viel Zeit habe, kommt der Moment, die Idee, mir mal wieder die alten Bilder anzusehen. Weit und tief in meiner Vergangenheit entspringen ziehen sich mich wieder zurück in diese Zeit, als fast lebendige Erinnerung. Unterlassende Digitalaufnahmen, als wäre kaum Zeit vergangen. Nach und nach fällt man immer tiefer in diese melancholische Fahrt der eigenen Resümees.

Das tägliche Draußen

März 24th, 2020

So ganz in der persönlichen Quarantäne geht es doch nicht. Und wenn es nur eine Stunde am Tag ist, aber diese kleine Unterbrechung am Stubenhocken gibt den Tag schon irgendwie eine ganz neue Note. In dieser kleinen Gefängnisrunde fällt mir immer wieder auf in welchem Kontakt das Leben heute zu dem steht, was man noch vor ein paar Wochen als selbstverständlich draussen bezeichnet hat. Mir fehlen die geselligen Rundem im Garten, die ersten Grillabende aber auch der Besuch im Garten meiner Eltern, den wir nun leider zum Gegenseitigen Schutz nicht besuchen können. Irgendwie ist alles eher und trostloser und wirkt bei dem strahlenden Wetter noch trauriger. Umso länger man in dieser Situation zu recht kommen muss, desto mehr merkt man auch, was man eigentlich alles erstmal verloren hat.

Projekt Aquarium

März 24th, 2020

Was fängt man an mit der ganzen Zeit, die man nun zu Hause verbringen muß? Wir haben uns jetzt (Danke Amazon) ein Aquarium liefern lassen. Außer den zukünftigen Bewohnern ist alles mit dabei und Leben wird in dieses Becken erst kommen, wenn die Zooläden wieder öffnen und somit beginnt unser Projekt erst so richtig wenn diese Krise vorbei ist. Zwei Wochen soll es ja eh erstmal nur so mit Wasser gefüllt rumstehen, könnte also passen.