Archive for September, 2013

Die Es(s)-Bahn

Montag, September 30th, 2013

Es gibt sie an beiden Berliner Flughäfen.
Eine ausrangierte alte S-Bahn wurde jeweils zu einem kleinen Imbiss umgebaut..
Immer wenn ich an einem der beiden Flughäfen losfliege sehe ich sie, war aber noch nie drin.
Bis heute.
Da ich die Kinder dabei hatte, die auch schon ein leichtes Hungergefühl hatten, sind wir heute ganz spontan mal rein und haben Currywurst mit Pommes gegessen.
So sitzt man in einem originalen S-Bahn-Wagon und schaut dabei auf das Vorfeld des Flughafens.
Als Berliner hatte ich immer das typische Abfahrtsklingeln dieser alten Bahnen beim Essen im Kopf und das Gefühl, die Imbissbude macht gleich einen Ruck und fährt an.
Für die Kinder natürlich auch ein Event..essen in einem echten S-Bahn-Wagon.

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Tegel

Montag, September 30th, 2013

Nachdem die Kinder schon vom Funkturm aus nur auf die landenden und startenden Flugzeuge am Flughafen Tegel geachtet haben, dachte ich , ich setz dem noch einen drauf und wir fahren zum Flughafen und gehen auf die Besucherplattform.
Sowas hatten wir schonmal gemacht, aber keiner der Kinder konnte sich daran erinnern und somit war’s wieder was besonderes.
Das hektische Treiben auf dem Vorfeld war für sie genauso faszinierend wie die Tatsache, das die Flugzeuge hier nun wie an einer endlosen Perlenkette gereiht, pausenlos landen und hin und wieder auch wieder Maschinen starten, obwohl man schon die nächsten drei Lichter im Anflug erkennen kann.
So wie es auf der Besucherplattform scheint bewahrheitet es sich in der Flughafenhalle.
Nach der Flughafenpleite des neuen tollen Berliner Großflughafens, muss Tegel nun genau diesen Flugplan umsetzen, der einst für ein Großflughafen gedacht ist.
Es ist eng und total überfüllt, keine angenehme Flughafenatmosphäre.
Für die Kinder allerdings ein Abenteuer…so viel Action auf so einem kleinen Flughafen.

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ZOB

Montag, September 30th, 2013

Berlin, am zentralen Omnibusbahnhof.
Ich weis noch, als ich das letzte mal hier war, vielleicht vor einem Jahr, hatte ich das hier alles sehr verlassen und vergangen in Erinnerung.
Ich traf ich kein Mensch und es fuhren von hier kaum noch Busse.
Mir schien es so, als hätte die schnelle Bahn, das Thema Fernbus schon vor Jahren überholt und ich befinde mich an einem Ort , der früher man für Abreisen und Ankünfte von Bedeutung war.
Heute war ich in der Nähe und wollte mal gucke und wurde vom kräftigen Treiben hier völlig überrascht.
In die Wartehalle ist ein neues Bistro eingezogen und an den Ticketschaltern stehen die Leute Schlange.
Ein voller Raum und draußen ein Kommen und Gehen…ein Bus nach dem Anderen…so wie ich das eigentlich vom Anfang der 90er kannte, als man Berlin auf der Strasse noch viel schneller erreichen konnte als per Schiene.
Heute scheint das Reisen mit dem Fernbus wieder zu einer Alternativen zu wachsen.
Reges Treiben von Reisenden aller Art, die es vorziehen lieber ein paar Minuten länger zu brauchen aber dafür auch bedeutend günstiger als mit der Bahn zu reisen.
Mich hat es überrascht, das ein von mir totgeglaubter Verkehrsweg sich einfach so wieder aus der Versenkung erhebt und weiterlebt.

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Funkturm

Montag, September 30th, 2013

Als ich mit meinem Sohn das letzte mal hier war, wurden wir beide enttäuscht denn der Turm hatte (witterungsbedingt) geschlossen.

Seit diesem Tag steht es in meinem Unterbewusst sein, diesen Tag mit ihm irgendwann erfolgreich zu wiederholen.

Immerhin war es damals einer seiner größten Wünsche, mal auf den Berliner Funkturm zu fahren.

Nun sind Ferien und ich habe Urlaub, da war es irgendwie wie das Einlösen eines langen Versprechens, als ich heute mit den Kids als erstes den Funkturm anpeilte.

Heute , beim besten Oktoberwetter, hatten wir eine gute Sicht und eine Sache mehr, die wir ins Buch unserer gemeinsamen Unternehmungen schreiben können.

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Minecraft

Samstag, September 28th, 2013

Habe eben meine erste Runde „Minecraft“ im Leben hinter mich gebracht.
Im Multiplayermodus bin ich auf die Welt meiner Kinder gelangt, die sich seit Monaten hier aufhalten und mich natürlich gleich bemerkt haben.
Und schon merkte ich, das ich nicht mehr am Zahn der Zeit bin was Computerspiele betrifft.
Als lustiger Neuling wurde ich hier unter lautem Gelächter erst eingemauert und schließlich aus der Welt geworfen.
Aber irgendwie hat meine haushohe Unterlegenheit meinen Kampfgeist geweckt.
Es war nicht das letzte Mal, das ich im Spiel meiner Kinder auftauche und nach dem Rechten sehe.
Das nächste Mal bin ich gewarnt.

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Urlaub

Samstag, September 28th, 2013

Es ist Wochenende und es sind Ferien.
Die Herbstferien habe ich zum Anlass genommen, in der ersten Ferienwoche selbst Urlaub zu nehmen.
Der Feiertag am 3.Oktober bietet es an, hier mit wenigen Tagen ganze neun Tage in Folge frei zu haben.
Urlaub lohnt sich außerdem erst, wenn die Kinder nicht morgens raus müssen und wir zumindest ausschlafen könnten.
Die Tatsache, das ich Urlaub habe kam für mich recht überraschend, denn schon lange eingereicht hatte ich ihn im Gewusel der letzten Wochen ganz gut ausgeblendet.
Nun ist es soweit, heute ist kein normaler Samstag sondern der erste von neun arbeitsfreien Tagen.

Eishockey

Samstag, September 28th, 2013

Ich war noch nie beim Eishockey.

Ein Grund, das zu ändern und die Firmeneinladung zu einem Eishockeyspiel anzunehmen.

Von der Stimmung und Fanbegeisterung hier hatte ich mehr erwartet und dennoch war es ein gelungener Abend.

Ich werde hier sicherlich kein Dauergast werden, aber als seltene Sportevent, was man alle Jahre mal besucht taugt es allemal.


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Der Himmel reißt auf

Donnerstag, September 26th, 2013

Als hätte Jemand mit Einfluss meinen letzten Eintrag gelesen.

Auf einmal reißt der Himmel auf und läßt die Sonne durchblicken.

Die deprimierende nasskalte Landschaft verwandelt sich in einen goldenen Herbsttag.

Ich hoffe nun darauf, das dieses ein Wetterumschwung war und kein Einzelfall. 

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Tage wie Blei

Donnerstag, September 26th, 2013

Nun bin ich schon gesundheitlich leicht angeschlagen und nun drückt mich das Wetter auch noch runter.

Morgens fällt das Aufstehen schwerer, wenn es so scheint, als wäre draußen noch tiefste Nacht.

Dann wird es langsam hell aber nicht richtig.

Tiefhängende Dauerregenwolken schlucken einen Großteil des Tageslichts einfach weg.

Du kämpfe ich mich müde durch den dunklen Tag und fühle mich krank und ausgekühlt.

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Rotzfrech

Mittwoch, September 25th, 2013

Ich hab mir heute mal eine Auszeit von den täglichen Arbeiten gegönnt und gut zwei Stunden damit verbracht meine privaten Urlaubsvideos zu schneiden.

Rotzfrech fand meine kleine Kreativpause mitten in der Arbeitszeit statt.

Ich sag einfach mal, ich darf das.

Zwischen gesunden  Selbstbewusstsein und arrogantem Größenwahn , heute war mir danach.

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Eine Facebook-Geschichte

Mittwoch, September 25th, 2013

Eine schöne nette kleine Party.
Wir feiern du du sitzt im Abseits.Warum du da sitzt, wissen wir nicht, du hast dich umgesetzt und sitzt nun dort und bist abwesend und grenzt dich aus.
Still und versunken starrst du auf dein Smartphone.
Irgendwann, als keiner mehr Notiz von dir genommen hat und wir aufgegeben haben, dich in unser Gespräch zu integrieren, springst du auf und fotografierst dich mit uns.
Später sehe ich dieses Foto auf deinem Facebook-Profil mit dem Titel “Party mit Freunden”.
291 deiner Freunde gefällt das.291 Menschen die dich noch nie gesehen haben, gefällt ein Bild auf dem sie Niemanden kennen und stauen, was du für ein geselliger Mensch bist.
Dein Foto lügt und niemand hat dir gesagt das es ihm gefällt..es war nur ein Klick, der zehn Sekunden später vergessen ist.
Dein Leben zieht an dir vorbei…schneller als du denkst…beim Blick auf den Smartphone sogar ungesehen von dir.

Freizeit

Dienstag, September 24th, 2013

Heute hatte ich mal etwas früher Feierabend und auch dann nichts mehr vor.

Die Kinder bei ihren Freunden, hatte ich mal wieder richtig Zeit zum Lesen.

Da ich mich heute recht müde durch den nasskalten Tag geschleppt hatte, dauerte es auch nicht mehr lange, das ich einfach kurz eingedöst bin.

Es war nur ein kurzes Schläfchen, aber ich habe nun das wunderbare Gefühl, komplett erholt zu sein.

Ausgeschlafen und wach lese ich nun gleich weiter.

Meine Welt der Entspannung.

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Wetter läd zum Träumen ein

Dienstag, September 24th, 2013

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Das erste Weihnachtszeug

Dienstag, September 24th, 2013

Ich weis , das Zeug steht schon Tage und Wochen in den Supermärkten, aber da ich selten einkaufen gehe, ist es mir heute das erste Mal selbst aufgefallen.

Da draußen heute alles grau und spätherbstlich kühl und kühl wirkt, passt es irgendwie.

Dieses Jahr freue ich mich auf die Weihnachtszeit.

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Schleichende Erkältung

Dienstag, September 24th, 2013

Seit zwei Wochen bin ich immer wieder am Niesen.

Seit gestern habe ich eine permanent verstopfte Nase, sodass ich immer mal wieder Nasenspray nehmen muss.

Wirkt dann das Spray, ist alles wieder frei und ich fühle mich wieder gesund.

Vielleicht ein klein wenig angeschlagen , aber nicht erkältet.

Eigentlich kenne ich einen Schnupfen nur so, das er mit Volldampf kommt und nach einer Woche wieder weg ist.

Hier plage ich mich seit Wochen mit einer Erkältung Light rum , die mich zwar nicht einschränkt aber doch vorhanden ist.

Ich frage mich, ob das ein kleines Theaterstück meines Immunsystems ist, da sonst alle in meiner Familie in letzter Zeit schon ihren ersten „Herbstrotz“ hatten, ich vielleicht nicht richtig infiziert werde aber auch nicht so richtig verschont werde?

Stumpfsinnige Wiederholungen

Montag, September 23rd, 2013

In den meisten Jobs gibt es viele Dinge, die sich dann doch immer wiederholen.

Bei Einigen mehr und bei Anderen weniger.

Immer wieder wird man mit Arbeit konfrontiert, die man dann, fast schon automatisiert, nach Schema erledigt.

Die immer gleiche Aufgabe verlangt den immer gleichen Lösungsweg.

Umso länger man in einer Firma bleibt, desto mehr wird man in diesen Routinen versinken und umso mehr nerven Sie einen dann auch.

Mir fiel in den letzten Monaten auf, das ich beim Gedanken an meinen Job in erster Linie genau an diese stupiden  Arbeiten dachte, die ich abfahre, wie eine Lok ein Gleis.

So bin ich nun dabei, meinen Arbeitsalltag , so weit wie es geht, selbst neu zu formen und ein Ziel mit möglichst vielen Wegen zu verbinden.

Ich werde versuchen mich bewusst um das Neue zu kümmern um das Bekannte an andere Kräfte abgeben zu können.

Vielleicht gelingt es mir, soviel wie möglich von dem stumpfsinnigen ätzenden Wiederholungen aus meinem Arbeitshirn zu verdrängen.


Nach vier Wochen

Sonntag, September 22nd, 2013

Nach ganzen vier Wochen in der neuen Wohnung fühle ich mich hier doch schon sehr zu Hause.
Vom Gefühl her bin ich hier zwar immer noch neu, aber es ist nun eindeutig mein Reich und die präsente Erinnerung an die alte Wohnung verblasst so langsam umso weiter sie in die Vergangenheit rückt.
Noch sind die neuen Vorteile der Wohnung gegenüber der Alten noch nicht so alltäglich.
So weiß ich Sie noch jedes Mal aufs Neue zu würdigen.
Ich glaube ,jetzt in der vierten Woche, bin ich endgültig, umgezogen.
Körper und Geist wieder vereint an einem Ort.

Was wäre dir lieber?

Sonntag, September 22nd, 2013

Was wäre dir lieber?

1.In einem Job 100.000 Euro pro Jahr zu verdienen, wobei alle Anderen nur 50.000 Euro pro Jahr bekommen?

Oder

2.In einem Job 200.000 Euro verdienen, wobei alle Anderen 500.000 Euro bekommen?

Es ist die übliche Frage, ob man lieber der Beste einer schwachen Gruppe sein will oder lieber der Schwächste einer starken Gruppe.

Ich finde, die Antwort sagt viel über uns aus.

Wahlsonntag

Sonntag, September 22nd, 2013

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt wählen gehe.

Noch nie hat mich ein Wahlgang so wenig mitgenommen oder wenigstens tangiert, wie dieses Mal.

Eigentlich gibt’s für mich Niemanden, dem ich meine Stimme anvertrauen möchte.

Kein Politiker(in) hat mich irgendwie überzeugt oder ein Thema gefunden, bei dem ich mich angesprochen fühle.

Eine Restaurantkarte läßt man doch auch zurückgehen, wenn absolut nicht darauf ist, was man jetzt runterwürgen könnte.

Nun war ich doch in Wahllokal, aber eher als Erlebnismoment.

Nun kann ich sagen, ich war dabei und irgendwie wirkt es auch, denn nun fühle ich mich wieder als kleine Zelle einer Demokratie.

Sicherlich kann eine Wahl leichte Entscheidungen korrigieren, aber den Einfluss einer Wahl sehe ich eher wie eine Weiche für einen Zug, als wie eine Straße, die auch mal spürbar deutlich ihre Richtung ändern kann.

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Freitagsritual

Freitag, September 20th, 2013
Es ist Freitag.

Wie an jedem Freitag, heißt es für mich meine Tochter abzuholen und mit ihr zur Tanzschule zu gehen.
Ich glaube so geht das jetzt seit drei Jahren und ist schon lange so etwas wie ein Ritual geworden.
Feierabend..Kind holen..zum Tanzen bringen..eine Stunde warten (meist allein)..nach Hause und dann beginnt das eigentliche Wochenende.
Wenn ich dann so allein sitze, wie jetzt, habe ich das erste Mal in der Woche absolute einsame Ruhe.
Zeit für Gedanken über die gelaufene Woche oder einfach nur so um zu Lesen oder um „runterzukommen“ während ich ins nichts starre und die gedämpfte Musik aus dem Tanzstudio höre.
Das Stille Warten in der Tanzschule ist das meditative Einläuten des Wochenendes, denn sonst sind alle Arbeitstage gleich, nur am Freitag sind wir hier.
Jetzt nach Jahren wird mir bewusst, wie sehr einem diese Rituale auf einmal so wichtig werden.
Mir wird klar, auch wenn ich hier „nur“ auf meine Tochter warte, findet das Leben in seiner gewöhnlichen Nebensächlichkeit ab, an die ich mich mein ganzes Leben erinnern werde.
…“Früher , als du noch klein warst , war ich mit dir immer in der Tanzschule..“

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