Archive for November, 2013

Ende November

Samstag, November 30th, 2013

In ein paar Stunden geht der November zu Ende  und es beginnt der Winter- und Weihnachtsmonat Dezember.

Kaum zu glauben, aber das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu und wäre das Jahr ein Tag, so wäre es jetzt 22 Uhr.

Weihnachtsfeier

Samstag, November 30th, 2013

Firmenweihnachtsfeier 2013.
Dieses Jahr ging es für einen Tag nach Dresden.
Obwohl ich die ganze Woche noch überlegte, ob ich da noch mitfahren soll, wenn ich zur Zeit so auf Kriegsfuß mit der Geschäftsleitung stehe, war es dann doch ein Tag, den ich als gelungen betrachten würde.
Wenn eine große Gruppe etwas unternimmt, spaltet sie sich oft in kleinere Grüppchen auf.
So auch hier.
Nun spaltete sich unsere Gesellschaft in zwei ungleiche Gruppen.
Auf der einen Seite feierte die Belegschaft inklusive Teamleitung und auf der anderen ließ die „obere Etage“ den Tag schleppend vergehen.
Die Distanz zwischen Angestellten und Leitung wird seit Monaten immer größer , so wie ich das seit Beginn an thematisierte.
Um mich rum wars eine schöne Weihnachtsfeier mit meinen Kollegen und hinter der Barriere ein nicht enden wollender langweiliger Tag.
Einmal mehr habe ich mit meinen Prognosen recht gehabt.

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Neue Richtung

Donnerstag, November 28th, 2013

Gespräch in der Firma auf höchster Ebene.

Der Geschäftsführer selbst sprach mit mir und ich nahm das als Gelegenheit um, zum einen berechtigte Kritik zu empfangen, aber gleichzeitig auch Kritik an die höchste Instanz zu adressieren.

Ich äußerte mich , warum ich bestimmte Ziele nicht erreichen konnte und wo ich Stolpersteine auf dem Weg sehe.

Man stellte mir frei, jederzeit zu gehen, wollte mich aber doch nicht einfach so kündigen.

Nun stehen eine (Straf)Versetzung oder die Umstellungen meiner Aufgaben nach meinen Regeln auf dem Prüfstand.

Innere Anspannung

Mittwoch, November 27th, 2013

Es ist mal wieder so weit.

Kurz vor Weihnachten stehe ich kurz davor meinen Job zu verlieren, obwohl noch nicht so richtig feststeht, ob ich gekündigt werde oder aus eigenem Antrieb gehe.

Bereits im Sommer fühlte ich mich schon durchgehend ungerecht behandelt.

Ich wurde für Fehler verantwortlich gemacht und das vom Fehlerverursacher.

Schon vor 5 Monaten fühlte ich mich in dieser Firma nicht mehr wohl und nun im Winter ist alles eher schlimmer als besser geworden.

Vielleicht bin ich nach fünf Jahren hier einfach nur fertig und brauche einen Arbeitsplatzwechsel, denn rückblickend auf mein Leben habe ich es nirgends länger als 7 Jahre ausgehalten.

Vielleicht bin ich einfach der Typ, der sich nicht bis zur Rente auf eine kleine Sammlung von Aufgaben konzentrieren kann und brauche immer mal wieder was neues?

Vielleicht kotzt mich das hier auch nur alles an und als Reaktion kotzt man auf mich zurück?

Dabei fühle ich mich voller Energie und Tatendrang, habe aber die Eingabe, hier davon nichts mehr zu verschwenden.

Umbrüche im Leben erzeugen Spannungen im ganzen Umfeld und irgendwie hatte ich mir eine ruhige Weihnachtszeit gewünscht.

Bekäme ich heute meine Kündigung , würde man mir die Entscheidung abnehmen und wahrscheinlich würde das meine ganzen Energien entfesseln, denn dann müsste ich einen neuen Job finden.

Auf jeden Fall würde man mir es abnehmen, selbst eine Kündigung schreiben zu müssen.

ICE

Dienstag, November 26th, 2013

Es lag auf dem Weg und nun gehe ich durch die Stadt, die ein Teil meiner Vergangenheit und meines Lebens
In stillen Gedanken aber in Begleitung meines besten Freundes ist es nun so, als könnte ich direkt in die Vergangenheit sehen.
Kaum zu glauben, das das alles jetzt schon 21 Jahre von mir entfernt liegt.

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Mannheim

Montag, November 25th, 2013

Es lag auf dem Weg und nun gehe ich durch die Stadt, die ein Teil meiner Vergangenheit und meines Lebens
In stillen Gedanken aber in Begleitung meines besten Freundes ist es nun so, als könnte ich direkt in die Vergangenheit sehen.
Kaum zu glauben, das das alles jetzt schon 21 Jahre von mir entfernt liegt.

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Betzenberg

Sonntag, November 24th, 2013

Einmal im Leben auf den legendären Betzenberg in Kaiserslautern.
Für mich war es gestern soweit.
Ziemlich genau 24 Stunden war ich auf den Beinen, um Hin- und Rückreise am selben Tag zu bewerkstelligen.
Und es war das Erlebnis, welches ich mir erträumt hatte.
Ein schönes Stadion und irgendwie eine Adresse zu der man immer aufschaut.
Entgegen allen Unkenrufe wurde ich als Gast noch nie so freundlich von den heimischen Fans empfangen.Freundliche und gute Gespräche über unser gemeinsames Hobby.
Liebe Fans des 1.FC Kaiserslautern, auch wenn wir spielerisch verloren haben, war dieser Tag für mich einer der Eindrucksvollsten.
Ich fühlte mich willkommen und ich fühlte mich wohl.
Eure Gastfreundschaft wird mir immer mit diesem Erlebnis verbunden sein.

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Dank Gott

Donnerstag, November 21st, 2013

Irgendwie ist es unheimlich und ein starkes Gefühl zugleich.

Ich habe den Eindruck, in meinem Leben fällt mir alles einfach nur so zu.Schon immer.

In Sachen Liebe fiel mir eigentlich immer das Glück zu, manchmal sogar mit geheimen Terminwunsch.

Ich bin umgeben mit einer klasse Familie, super Freunden und einem Job, in dem ich faul und frech sein kann und trotzdem noch mehr verdiene als alle fleißigen neben mir.

In den Dingen im Leben, die mir wichtig sind, scheine ich unbegrenztes Glück zu haben.

In Gesamtbetrachtung meines Lebens geht dieses Glück auch über normale Portion Glück hinaus und wirkt unnatürlich.

Gerade wenn in anderen Leben um nich herum Welten zusammenbrechen oder auf verlorenen Posten gekämpft wird, fällt mir immer wieder auf, das mir diese Dinge meist ungefragt einfach zu zufallen .

Das dies nicht im logischen Verhältnis von Glück und Pech im Leben stehen kann, dessen bin ich mir bewusst.

Klingt höchst mysteriös, aber zu viel Zufall für Zufall.

Nebel

Donnerstag, November 21st, 2013

Nichts steht so für den Monat November wie dichter Morgennebel.

Die begrenzten Sichtverhältnisse suggerieren mir, ich würde in einer milchigen Brühe tauchen.

Bei Nebel sammeln sich die Vögel zu Massen auf den Dächern und ich frage mir, ob hier gewartet wird bis bessere und sichere Sichtverhältnisse herrschen.

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Das alte Lied

Mittwoch, November 20th, 2013

Unvermittelt ein altes Lied im Radio.

Eigentlich kann ich nicht sagen, das ich es lange nicht gehört habe, doch gerade in diesem Moment dringt es zu mir vor.

Sofort weis ich es einzuordnen und weis welche Lebensphase mit diesem Lied verbunden ist und erschrecke beim Durchrechnen, das mich schon wieder 17 Jahre von dieser Lebenssituation trennen.

No Doubt-Dont Speak.

November

Mittwoch, November 20th, 2013

Eigentlich kommt jetzt langsam Fahrt raus und meine Gedanken passen sich dem Wetter draußen an.Eigentlich Zeit zu Träumen oder aufs Jahr zurück zu schauen.

Doch ich fühle mich irgendwie rast- und ruhelos..

Irgendwie ist alles noch im Fluss.

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Nichts wird so heiß gegessen…

Dienstag, November 19th, 2013

Nach meinem innerbetrieblichen Zwischenfall, nach dem man mir gestern mit einer Abmahnung drohte, werden heute wieder versöhnlichere Töne angeschlagen.

Nach meinem „Auftritt“, mir nicht drohen und mich nicht einschüchtern zu lassen, rudert man heute auf der Gegenseite massiv zurück.

Man relativiert und schiebt so viel wie möglich in den Bereich des Missverständnisses.

Nun soll ich Verständnis aufbringen und mich kooperativ zeigen.

In einem erneutem Gespräch heute morgen , wollte man mit mir bewusst ablenkend und manipulativ in die Zukunft schauen und meinem Fokus daran setzen, welche Aufgaben nun vor uns liegen.

Nun frage ich mich, warum man mich hier einschüchtern wollte und vor allem wie mein Gegenüber seine Verkrampfung wieder loswerden will, mit dem Gedanken, mit seinem Einschüchterungsversuch an meiner Arroganz, Sturheit und Gleichgültigkeit gescheitert zu sein.


Die Abmahnung

Montag, November 18th, 2013

Heute wurde ich in der Firma zu einem persönlichen Gespräch gebeten.

Gesprächsgrund war meine „emotionale Entgleisung“ gegenüber Vorgesetzten.

Ja, ich habe meine Kritik lautstark und im Beisein verschiedenster Kollegen an betreffende Personen gerichtet.

Hierbei ging es mir um das Prinzip, das nur ausgesprochene Kritik Fehler beheben kann.

Berechtigte Kritik sollte grundsätzlich von Jedem zu jedem Anderen möglich sein.

Gut, der Ton macht die Musik aber ein aufgeheizter Tön zeigt auch, das ich nicht nur analytischer Arbeitnehmer bin sondern auch ein emotionaler Mensch.

Ein emotionaler Ausbruch zeigt damit vielmehr meine emotionale Verbundenheit mit meiner beruflichen Aufgabe und es zeigt auch, das mich nicht nur die eigenen Fehler sondern auch die Fehler der Anderen ärgern , die unser Unternehmen weiter hinter der Konkurrenz zurück fallen lassen.

Aufgrund meiner Stellung in der Firma sieht man nun doch von einer Abmahnung ab, aber ich sollte dennoch gewarnt sein.

Ich  antwortete auf diesen „Rückzug“, das eine Abmahnung für mich eine undankbare Quittung meines (auch emotionalen ) Engagement gleichgekommen wäre.

Weiter vertrat ich meine Prinzipien, das ich es als Person vollkommen ablehne, abgemahnt zu werden.

Entweder man „liebt“ mich oder man wirft mich raus, von belehrenden Drohungen halte ich nichts.

Abschließend fügte ich hinzu, das ich eine Abmahnung als Gelegenheitsehen würde, über das in mich gesetzte Vertrauen nochmal nachzudenken.

Der Tag einer Abmahnung wäre mein letzter Arbeitstag.

Ich betrachte mich selbst als loyalen und starken Krieger.

Sie kennen mich seit fünf Jahren und damit gut genug um beurteilen zu können, an welcher Front man mich lieber sehen möchte.

In den eigenen Reihen oder gegenüber in den Reihen der Konkurrenz?  

Weihnachtsbaum

Montag, November 18th, 2013

Es geht los.

Soeben habe ich den ersten Verkaufstand für Weihnachtsbäume gesehen, was für mich irgendwie die Vorweihnachtszeit offensichtlich einläutet.

Sonst war die Zeit ab Mitte November für mich immer eine Zeit, in der ich selbst auch immer mehr zur inneren Ruhe kam.

Die sonst so ruhige nachdenkliche Zeit habe ich mir dieses Jahr mit vielen privaten Terminen so zugepflastert, das diese bekannte Ruhe mich dieses Jahr nur sehr schwer finden wird.

Irgendwie schade, aus dieser mentalen Tradition auszubrechen, aber andererseits auch gut zur gleichen Jahreszeit mal anders zu empfinden.

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Konzert

Sonntag, November 17th, 2013

Wieder zum Konzert gewesen, gestern „In Extremo“.

Hab mich irgendwie das halbe Jahr schon besonders auf dieses Konzert gefreut und nun kann ich auch sagen, das es das Beste für dieses Jahr war.

Meine hohen Erwartungen wurden noch übertroffen, was will man mehr, als einen genialen Konzertabend.

Unvergesslich.

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Ausgeschlafen

Samstag, November 16th, 2013

Selbst am Wochenende läßt mich meine innere Uhr um Punkt 6 aufwachen.

Drehe mich nochmal um und falle tatsächlich in Schlaf und Traum.

So lange zu schlafen, bis es einfach nichtmehr geht und dann bis Mittags im Bett zu bleiben , herrlich.

Fühle mich nun ausgeschlafen und erholt.

Nutzlose Freizeit

Donnerstag, November 14th, 2013

In der Woche zwischen 6 und 17 Uhr weis ich immer was zu tun ist.
Meistens ist es Routine und es sitzt jeder Handgriff.
Machmal ist es aber auch eine Aufgabe mit herausfordernden Charakter und manchmal ist es ein Gebiet in das ich mich selbst erstmal selbst schulen muss , um es zu beherrschen.
Der Arbeitsalltag steckt voller logischen Abhandlungen und Problemlösungen.
Aus Aufgaben wird Arbeit und daraus werden die erledigten Dinge des Alltags.
Nebenbei der Plausch mit den Kollegen, mal über belanglose Dinge, mal über Ansichten mit Nachdenkcharakter.
Das ist mein fest gebackener Arbeitsalltag, ein Teil meines Lebens.
Der andere Teil des Lebens besteht aus Freizeit, welche ich immer bemüht bin abwechslungsreich und erlebnisreich zu füllen, mit alledem was mir so Freude bereitet.
Und dann passiert es trotzdem oft genug, das ich mich in meiner eigenen Freizeit ab und zu verloren und aufgabenlos fühle.
Oft genug bin ich voll „ausgebucht“ was Freunde oder Familie angeht, manchmal entsteht aber auch ein Raum der Ruhe in dem Jeder aus meinem sozialen Umfeld irgendetwas ohne mich tut.
Zeit für Ruhe, Zeit für mich könnte man denken.
Aber in Wahrheit kommt es immer öfter vor, das ich genau mit dieser Zeit eigentlich gar nichts anfangen kann.
Fernsehen, Lesen oder selten mal Computer spielen sind dann meine „Selbst“-Aktivitäten, die dann doch irgendwie nur Platzhalter sind, die Zeit auszusitzen und sinnlos vergehen zu lassen.
Wie ein Warten, weil momentan nichts Besseres zu tun ist, bis zu dem Punkt, bis wieder was Besseres zu tun ist.
Wie ein Programm auf Warteschleife, was nur darauf wartet in den aktiven Modus zu wechseln….sei es durch die Anwesenheit meiner Familie oder einen Anruf eines Freundes..oder einfach nur , wieder in meinen auftragsvollen Arbeitsalltag zurück zu kehren.

Die innere Leere

Donnerstag, November 14th, 2013

Es überkommt mich meist völlig unerwartet wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme.
Irgendwie fühle ich mich dann seelisch ausgebrannt und leer.
So , als hätte ich einen aufregenden,stressigen und ausgefüllten Tag hinter mir und kehre nun wieder in die Stille zurück.
Nun kann ich aber nicht behaupten, das der Arbeitstag für mich stressig oder ausfüllend war, ganz im Gegenteil , eher entspannend und trotzdem ist da dieses Gefühl von einem anstrengenden Kampf zu kommen oder von einer Bühne wieder in eine dunkle Höhle zu kommen.
Nicht immer , aber manchmal…so wie heute.
Selbst nach längerem Nachdenken…grundlos.

Gefahr des Neuen

Donnerstag, November 14th, 2013

Nun ist es fast amtlich, auf beruflicher Ebene werden wir „Zuwachs“ also Verstärkung bekommen.
Und wie bei jeder Einstellung muss ich nun darauf hoffen, das meine Talente hier einzigartig bleiben und nicht durch Zufall Jemand eingestellt wird, der das (was mir so gut liegt und mich einzigartig macht) eben genauso gut (oder gar besser) kann.
Im besten Fall verstärkt sich diese Firma nur um einen Weiteren Arbeitnehmer, der in erster Linie das kann, wofür er sich beworben hat und es einmal mehr an mir liegen wird, hier meine Einzigartigkeit einzusetzen um den ganzen Laden mit so aufzupusten, das auch diese Neueinstellung einen sicheren Arbeitsplatz hat.
Im schlimmsten Fall, liegt ihr das gleiche Talent in den Genen wie mir und sie zeigt sich kompetent in den Dingen, die man verlangte aber überrascht genau mit dieser Fähigkeit.
Somit wäre für mich meine (quasi) monopolartige Position in der Firma beendet und ein wahrer Vergleich würde möglich.
Hoffe darauf, das alles so stupide eingleisig bleibt wie es ist.

Frühling im Herbst

Donnerstag, November 14th, 2013

Mitten im November sieht es noch nicht so richtig nach Herbst aus.
Temperaturen um die 10 Grad und Sonne satt.
Offenbar sieht das die Natur genauso und nutzt den zweiten Frühling im Jahr für eine neue Blütezeit.
Aber nach einem goldenen Herbst soll es ja einen strengen Winter geben.

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