Archive for Juli, 2015

Ende Juli

Freitag, Juli 31st, 2015

Es ist Ende Juli und irgendwie fühlt es sich nicht so an, als wäre man mitten im Hochsommer und erst recht nicht ein paar Stunden vor unserem Sommerurlaub.

Durch das Rumliegen heute bin ich irgendwie noch ramdösiger geworden.

Ich hoffe, morgen landen wir mitten im (beständigen) Sommer, was uns alle dann vielleicht auch ein bisschen mobiler macht und reines Urlaubsgefühl aufkommen lässt.

Der letzte Tag im Juli heißt auch, der größere Teil des Jahres liegt hinter uns , 14 Uhr auf der Jahresuhr.

Müde und matt

Donnerstag, Juli 30th, 2015

Vor zwei Wochen war es bei mir am schlimmsten, ich fühlte mich den ganzen Tag müde und matt.

So, als hätte ich enormen Schlafnachholbedarf und obwohl ich genug geschlafen habe, trotzdem immer müde.

Jetzt ist das alles schon viel besser beworden, aber ich kenne diese Phasen an mir, und weiß das es vorüber geht.

Höre mich in den letzten Tagen mal um, scheint es derzeit vielen meiner Mitmenschen so zu gehen, irgendwie sich  kraftlos durch den Tag zu schleppen und immer müde zu sein.

Entweder schlägt uns allen das Wetter irgendwie aufs Wachgefühl, oder man schleppt irgendeinen Infekt mit sich rum.

Keine Ahnung woran es liegt…nur festgestellt.

Beim Ungarn

Donnerstag, Juli 30th, 2015

Stand schon eine ganze Weile auf unserer gemeinsamen Wunschliste „müsste man mal wieder machen“.

Jetzt, am letzten kinderlosen Abend, wollten wir uns zunächst in Zweisamkeit auf den folgenden Urlaub einstimmen.

Gut gegessen…

  

Urlaub 

Donnerstag, Juli 30th, 2015

Früh Feierabend heute und damit früh in den Urlaub.

So früh, das sich noch ein verspätetes Mittagsschläfchen halten ließ, was den ganzen Tag jetzt schon recht Urlaubsnah aussehen lässt.

Die Zeit des Jahres ist da..so schnell wie möglich abschalten ..dann beginnt der Erholungseffekt.

Gedanken am Müggelsee

Donnerstag, Juli 30th, 2015

Für mich immer noch ein magischer Ort mit vielen Erinnerungen, an den es mich immer wieder hinzieht.

Auch an solch einem Sommeruntypischen Tag wie heute.

Ende Juli und es herrschen stark windige 15 Grad bei kleiner Andeutung von Sprühregen.

Immer wieder zeigt sich der Juli als kein typischer Sommermonat, zumindest zum Ende hin.

Dafür zeigt sich dann oft der Sommer von August bis weit in den September rein.

  

Letzter Tag

Donnerstag, Juli 30th, 2015

Der letzte Arbeitstag vorm Urlaub hat begonnen.Nach dem ganzen Hin und her der letzten Monate sollte dieser Tag auch eine Phase der Unsicherheit endgültig beenden.

Ukraine.Griechenland.Flüchtlinge.Probleme mit Verfallsdatum

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Man könnte meinen, Probleme lösen sich einfach so von selbst.Einfach den Fokus auf etwas anderes lenken, schon gibt’s kein Problem mehr.

Seit der Zuspitzung der griechischen Tragödie ist es in der nachrichtlichen Medienlandschaft sofort ganz still geworden um die immer schlimmer werdende Situation in der Ukraine.

Hat man dort in Anbetracht einer griechischen Staatspleite einfach so das Kriegsbeil begraben und ertränkt die restlichen kleinen Problemchen in einem gemeinsamen Bier?

Seitdem die Medienlandschaft nun dem „immer bedrohlicher werdenden“ Flüchtlinsstrom genau unter die Lupe nimmt, könnte man fast meinen, Millionen von Asylsuchenden und Zuwanderern würden die Gesellschaft aus den Ankern heben .

Mit der Fokussierung auf das Flüchtlings-„Problem“, ist die 10 nach 12 Lage der Griechen wieder komplett aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden, obwohl dort eigentlich noch nichts passiert ist.

Auf der Bühne des allgemeinen Interesse für bedrohliche Probleme, wechseln in regelmäßigen Abständen die Themen, unabhängig von der Lösung des jeweiligen Problems.

Fühle mich etwas „herumgeführt“.

Bewegtes Brachland Köpenick 

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Ich bin hier groß geworden und seit dem ich denken kann, gibt es diese Ecken.

Am südöstlichen Stadtrand von Berlin ist die neudefinierte Weltstadt bisher vorbeigegangen.

Hier blieb im Großen und Ganzen eigentlich alles so, wie es immer war, wärend in „Berlin“ Stadtteile aufpoliert wurden oder abgelegene Teile zu belebten Szenebezirken wurden.

Hier draußen gab es immer und überall Brachland.

Wiesen und unbebautes Land, wo die Hunde spielten oder hier und da ein kleines Waldstück.

Seit Monaten beobachte ich, das hier jedes kleine Stückchen dieses einstigen Brachlandes nun irgendwie bebaut wird.

Gut 25 Jahre nach der Wende ist der Platzmangel nun bis in die Vororte rausgesickert und auf einmal entstehen hier überall Eigentumswohnungen oder trendige Büroviertel.

Das ich von dieser Entwicklung auf Dauer nicht verschont bleibe, war mir eigentlich schon immer klar, nur trotzdem wundert es mich, das nun an allen Ecken auf einmal was passiert…als gäbe es einen höheren Plan.

Dieser Ort

Mittwoch, Juli 29th, 2015

Mc Donalds um die Ecke.

Hier wurde ich zwei Mal hinbestellt um an einem neutralen Ort über meinen weiteren Weg in der Firma zu sprechen.

Beim ersten Mal wollte man mir den Abgang schmackhaft machen, beim zweiten Mal meine Rückkehr.

Ich habe diesen Ort bis heute gemieden, schon aus dem Grund, das ich dem Frieden jetzt noch nicht trauen kann.

Ich weiß nicht, ob hier beiderseits wieder Vertrauen in die Sache wachsen kann.

Die Zeit wird’s zeigen.

Die Einkehr an diesen Ort soll die schwere Bedeutung von ihm nehmen.Nach und nach die Ecken und Kanten der Vergangenheit abschleifen.

  

Sohn

Dienstag, Juli 28th, 2015

Die Kids sind mit den Schwiegereltern an die Ostsee gefahren.Sie haben sich Urlaub genommen, weil wir nicht die ganzen Ferien Urlaub nehmen können und die Kinder nicht in den Ferienhort müssen.Soweit so gut.

Mittlerweile ist mein Sohn mit allem (Lebens)Notwendigen ausgestattet, ohne das ein 10 Jähriger (nach eigenen Angaben) heute kaum noch existieren kann, undzwar ein Smartphone.

Ich habe genau dieses in den letzten Wochen hier nur als „Spielekiste“ in seinen Fingern gesehen, aber da sein letztes Schulzeugnis selbst mich positiv aus den Latschen gehauen hat, darf er sein Smartphone nun in seiner Freizeit mit sich tragen.

So hatte ich mir auch eingebildet, ich könnte so fernelektronischen Kontakt zu meinem Sohn halten.Ein bisschen Skype oder Whatsapp am Abend..kurz mal gefragt, wie der Tag bei Oma und Opa war..dazu sind diese Smartphones doch da.

Und nun??Der Herr gibt sich  mir gegenüber sehr Kommunikationsarm.

Nur selten kommt eine knappe Antwort auf meine ellenlange Fragen.Dabei sehe ich , das er es gelesen hat und wann er online war.

Nun erfahre ich, das mein Spross sich vornehmlich mit seinen Freunden im „Klassen-Whatsapp-Chat“ beschreibt, als mit seinem Vater über das Mindeste hinaus zu kommunizieren.

Ich fasse es ja nicht.Plötzlich bin ich scheinbar in der überflüssigen und nervenden Elternrolle angekommen, die von nun an eh nur noch die zweite Geige spielen.

Bei allem Kopfschütteln wird mir auf den Schlag klar, das eine wichtige Phase „Vater-Sohn-Beziehung“ nun hinter uns liegt…unwiederbringlich.

Vieles versäumt und nicht immer die Zeit mit dem Nachwuchs genutzt…und nun bleibt mir nur nach vorn zu schauen, um die nächste Phase nicht genauso zu verpassen um dann zu erschrecken, das sie vorbei ist.

Noch zwei Tage

Dienstag, Juli 28th, 2015

Noch zwei Arbeitstage trennen mich noch von meinem Sommerurlaub.

Nach der Achterbahnfahrt der letzten Monate kann die ruhige Fahrt der letzten vier Wochen noch nicht ganz über die rasante Fahrt der letzten Monate hinwegtäuschen.

Und so wächst zwar das Vertrauen in die Ruhe, aber ist noch lange nicht so ausgeprägt, das ich in völliger Ruhe, wie sonst auch in den Urlaub fahren kann.

Nach so einem Sturm traut man dem schönen Wetter erst mit der Beständigkeit des Hochs.

Dämon

Dienstag, Juli 28th, 2015

Vor fast 6 Jahren habe ich erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört.

Seit dem ist die Lebensweise eine andere und Lebensgewohnheiten haben sich verändert, die Sucht scheint besiegt.

Und dann doch..in labilen und nervlich anstrengenden Zeiten, scheint zu viel Energie für die Heilung der Seele drauf zu gehen und das Tor zu jeder Sucht öffnet sich ein großes Stück.

Die letzten Monate haben spürbar ihre Zeichen hinterlassen und das bringe ich in unmittelbaren Zusammenhang, das sich jetzt seit Wochen , schon vergessene, Selbstbelohnungsmechanismen wieder melden.

Nicht offensichtlich im Alltag, eher unregelmäßig Nachts in meinen Träumen erliege ich der Versuchung mit dem Rauchen wieder anzufangen , allein aus dem damaligen Gefühl der Befriedigung der Sucht.

Wenn nach 6 Jahren dieses Thema noch immer nicht komplett durch ist, zeigt sich, wie tief eine Sucht in der Seele verankert ist und bleibt.

Die Sache mit der Agentur für Arbeit

Montag, Juli 27th, 2015

Einmal gekündigt bin ich nun doch wieder in der gleichen Firma gelandet.

Es war mehr ein menschlich/persönlicher Vergleich als ein juristischer Akt, der mich hier wieder arbeiten lässt.

Die Aussprache zwischen zwei Menschen brachte hier die Erkenntnis, genau da weiter zu machen, wo man schonmal eine Übereinkunft hatte und trotzdem aus Fehlern gelernt zu haben.

Nun ist diese simple Tatsache für ein „Amt“ schwer zu verstehen und sicherlich auch kein Regelfall.

Letztlich meldete ich mich bei der Arbeitsagentur wieder ab, mit der Tatsache..tja nun doch (rückwirkend) nie gekündigt worden und damit faktisch nun doch (rûckwirkend) nie arbeitslos gewesen.

Menschlich gesehen, habe ich mit meinem Chef das Kriegsbeil begraben, aber bürokratisch scheint dieser (mein) Fall nicht fassbar zu sein, denn nun warte ich seit bald 5 Wochen auf irgendeine Reaktion der Arbeitsagentur, die ja nun das gezahlte Arbeitslosengeld von mir zurückverlangen muss und auch soll.

Das Problem ist, das mein Chef seine Kündigung gegen mich nun einfach zurückgezogen hat, was juristisch einfach nicht geht.

Er kann sie einseitig für unwirksam erklären, aber nicht zurücknehmen.

So bewege ich mich zusammen mit dieser Behörde in einer unerforschten Grauzone der Unmöglichkeit.

Dabei wollen wir alle Beteiligten nur eins..das Kapitel so schnell wie möglich abgeschlossen hinter einem zu lassen…aber scheinbar reicht es nicht aus, wenn alle Beteiligten sich eigentlich einig sind, die Sache einfach zu beenden.

Spätdienst 

Montag, Juli 27th, 2015

Heute wieder der verhasste Spätdienst, den ich nun nach meiner Rückkehr ebenfalls absolvieren muss, erst recht, wenn hier viele im Urlaub sind.

Hatte schon vergessen und überhaupt nicht mehr daran gedacht, wie nervend diese Schichten sind, die weit in den Nachmittag und manchmal sogar in den Abend gehen.

Früher hatte ich diese ungeliebten Schichten gerne asozial und unkollegial , auf Grund meiner Position, nach „unten“ weitergegeben, immer frei nach dem Motto..“die blöden Dinge sollen bitte Andere tun.“

Jetzt habe ich wieder erfahren, warum sie so ungeliebte Arbeitszeiten sind, und wie es sich anfühlen muss, wenn man es ständig übergeholfen bekommt, weil sich ein Anderer nur die Rosinenzeiten rauspickt.

Manchmal muss man die Andere Seite einfach mal erfahren um einen breiteren Blick auf das Ganze zu bekommen.

Zwei Grad

Montag, Juli 27th, 2015

Immer wieder faszinierend, wie schmal der Wohlfühl-Temperaturbereich ist, um gut schlafen zu können.

Wälzten wir uns bei einer Zimmertemperatur von 27 Grad noch verschwitzt von einer Seite auf die Andere, ist bei 25 Grad schon ein angenehmer Schlaf möglich.

Zwei Grad entscheiden über „zu heiß“ und „angenehm“.

Endlich wieder Fußball 

Sonntag, Juli 26th, 2015

Die Sommerpause ist vorbei.Ab sofort gibt’s wieder ein Thema mehr im Alltagsgespräch..Fußball.

Das Regelmäßige Treffen mit den Freunden an bekannter Stelle und die üblichen Spieltagsrituale..alles wieder zurück.

  

Allein

Samstag, Juli 25th, 2015

Die Kinder sind mit ihren Großeltern an die Ostsee gefahren und die Frau ist nun mit ihrer Freundin unterwegs, und schon passiert es wieder..Samstagabend und ich bin allein.

Eine Überschaubare Zeit und daher kann es auch mal gut tun , völlig allein zu sein.

Ganz allein, tickt der eigene Geist irgendwie anders und trotzdem ist es ein gutes Gefühl, die Einsamkeit genießen zu können, mit dem Wissen, das sie auch bald wieder endet.

Auto vs. Bahn

Freitag, Juli 24th, 2015

Heute mal wieder mit dem Auto einmal quer durch die Stadt gemusst, und das im Freitag-Feierabend-Verkehr.

Fazit..Auch wenn die Bahnen um diese Zeit gut gefüllt sind, ist es mit dem Auto stressiger und unplanbarer.

Hätte ich heute für den Heimweg eine Wahl gehabt, hätte ich mich für die S-Bahn entschieden.

Mit dem Auto in die Stadt…bringt einfach nichts..

Freitag

Freitag, Juli 24th, 2015

Bin wieder komplett angekommen in meiner typischen nachdenklichen Freitagsstimmung.

Wenn die Arbeitswoche sich dem Ende nähert und nicht alles von einem Punkt zum anderen endet, sondern langsam zur Ruhe kommt, ist eine Phase der ausklingenden Woche, die den Freitag so besonders macht.

Wo Ruhe Einzug hält entsteht Raum für andere Gedankengänge, mit mit Fortlaufen des Tages immer seltener unterbrochen und ins Hier und Jetzt zurückgeholt werden.

Für mich nun ein gutes Gefühl, wieder da gelandet zu sein, wo ich schonmal war…vor dem Sturm.

  

Mein Sommer

Donnerstag, Juli 23rd, 2015

Nicht zu warm, so um die 25 Grad.Nicht allzu sonnig, gern auch etwas bedeckt, aber kein Regen.Ab und zu etwas Wind (aber nicht zu viel)..Das ist genau mein Sommer.