Los Santos

April 4th, 2020

Ab heute herrscht ein neues Spiel, das mein Alltag bereichern soll. Gestern noch Tom Raider beendet und heute schon das nächste Spiel auf der Konsole meines Sohnes entdeckt.

Durchgespielt

April 3rd, 2020

Rise of the Tomb Raider…habs geschafft und einmal durchgespielt.Ok, mein Sohn und ich haben es durchgespielt, da ich ihn bei den den Szenen mit erhöhter Reaktionsfähigkeit doch zur Hilfe rufen musste. Aber immerhin, einmal komplett durch die Story.War ein aufregender Zeitvertreib.

Der erste Freitag im April

April 3rd, 2020

Den ganzen halbherzigen Winter war der erste Freitag im April für mich ein Datum, das in weiter Ferne stand, aber für eine Zeit in der der ersehnte Frühling gerade so richtig in Fahrt kommt. Daher hatte ich diesen Tag auch immer als „Ziel“ und „Frühling“ anvisiert, da ich irgendeinen festen Punkt brauchte, auf den man sich hinarbeitet oder wodurch man einfach nur weiß, wie lange diese Düsterwinterzeit noch so dauert. Nun ist der Tag da und natürlich komplett in anderen Umständen als ich mir das immer ausgemalt habe. Wie fast alle Menschen auf der Welt bestimmt dieser Coronavirus meinen Alltag und mein Leben und sorgt für viele Einschnitte. Dabei hätte heute echt alles gepasst, sogar das Wetter sieht heute so aus, wie ich mir das seit Monaten vorgestellt hatte.

Neuer Tag…gleicher Punkt

April 2nd, 2020

Die Tage gleichen sich, aber heute ist besser als gestern, schon weil sich mein ständiger Kopfschmerz, der sich gestern durch den ganzen Tag gezogen hat, heute nacht von mir gewichen, so das ich heute mich zumindest schmerzfrei langweilen kann. In der ganzen Corona-Panik, in der ich in den letzten Wochen nur von Nachrichtensendung zu Nachrichtensendung gesprungen bin, kommt jetzt mehr und mehr die Ruhe in mir an. Es fühlt sich mittlerweile sogar an, wie ein großes Zeitgeschenk, mit dem Haken das man die Wohnung nicht allzuoft und zu lange verlassen darf. Man kann sich mit allem beschäftigen , solange man in den eigenen vier Wänden bleibt. Zocken, lesen, Fernsehen, basteln, malen…es wäre alles erlaubt. Mach einfach das, wonach dir ist, aber bedenke, das in diese Wartezeit auch Lebenszeit ist, daher versuche sie möglichst sinnvoll zu nutzen. Eine große Aufgabe.

Kopfschmerztag

April 1st, 2020

Eigentlich schon seit heute morgen, dieser leichte Druck im Kopf. Kein Wunder von dem ganzen Leben auf Couch und Bett, bis ich irgendwann Nachverspannungen bekommen würde, die sich dann zu erwachsenen Kopfschmerzen entwickeln würden. Dabei bin ich heute extra lange raus um mit Bewegung da was entgegensetzen, aber es gibt auch sonst solche Tage, an denen eine Kopfschmerztablette den Schmerz vielleicht lindern kann aber nicht ganz wegbekommt. Diese Attacken kenne ich auch als Alltagszeiten, aber nun sind sie nerviger, da man in der Wohnung nicht viele Optionen hat, den Schmerz zu ignorieren. Der Tag gilt für mich als verloren, zumindest alles was bis hier passiert ist… aushalten abwarten…

Große Runde

April 1st, 2020

Heute mal wieder raus und knappe 90 Minuten schnellen Schrittes spazieren gewesen. Dadurch das das „Draussen“ schon die Ausnahme ist, merke ich wie die Sonne mich stärker blendet und ich bilde mir ein, das ich das „Draussensein“ immer weniger gewöhnt bin und mein Körper sich auf das Leben in den vier Wänden umstellt. So wie halt im Spätherbst wenn man immer öfter und länger drinnen ist und vom Kommen oder Gehen des Tages kaum noch was mitbekommt und zwischendurch auch nicht viel Tageslicht abbekommt. Dann fährt der Körper runter irgendwie in den Wintermodus. So ähnlich fühlt sich das bei mir auch gerade an. Habe das Gefühl, würde ich mich nicht zu den langen Spaziergängen zwingen, würde ich hier drinnen auch gut klar kommen und immer müder und träger werden. Die leichten Verzerrungen vom ewigen Couch und Bettliegen sind nach einer Stunde Bewegung weg gewesen. Trotz Isolation, trotz Virus…ich muss öfters raus, erst recht wenns draussen so richtig warm wird.

Neues Hörbuch

März 31st, 2020

Und wieder eins, was mich schon immer interessiert hat, aber mir als Lesestoff wohl nie untergekommen wäre. In der faulen Situation des Zuhörens kommen irgendwie ganz andere Bücher und Themen in Betracht, als die sonst so leicht zu lesenden Bücher. So bringt mir das Medium Hörbuch wieder ein Inhalt näher, der sonst an mir vorbeigezogen wäre.

Am Ende des Monats

März 31st, 2020

Der letzte Tag im März geht und das erste Viertel des Jahres ist auch schon wieder rum. Eigentlich eines der schönsten Zeiten im Jahr, denn gerade jetzt, wo überall der Frühling erwacht, zieht es nicht nur mich besonders stark einfach nur raus. Das erste Grillen, die Tage werden länger und man abends länger draussen bleiben. Schade das dieses Jahr alles irgendwie ins Wasser fallen muss und wir uns in dieser Situation den Frühling fast völlig verkneifen müssen.

Kurz raus

März 31st, 2020

Heute nur kurz raus…eine halbe Stunde auf den Hof, meine Mavic Mini hatte es geschafft, mich heute zu überzeugen.Kurz nur heute…morgen muss ich mal wieder länger raus.

Mittag

März 31st, 2020

…Quarantäne wird heute beliefert von meinen Eltern…Kartoffeln und Eier mit Mutters Spezialsosse..

Die Bibel

März 31st, 2020

Ich habs geschafft..Die Bibel als Hörbuch, diesen 88 Stunden Marathon in drei Monaten einmal durchzuhören. Mich einmal durch dieses Buch zu wälzen, war schon immer eine Idee von mir, und das obwohl ich komplett konfessionslos aufgewachsen bin. Das Medium Hörbuch schien mir hier als geeignet und beim Zuhören der sehr anstrengenden Erzählweise und Wortwahl wurde mir klar, ich hätte es nie durchgehalten, dieses Buch durchzulesen. Zuhören kann man immer und es geht schneller und viel einfacher als das selbst lesen und gerade bei solchen Werken, war dies die Option, das ich heute sagen kann, mich einmal durch dieses Buch gearbeitet zu haben.
Hat es mich verändert? Ich denke ja. Nicht nur die ganze Komplexität der Geschichte, sondern auch das ja in fast jedem Fers eine tiefere Bedeutung oder Symbolik ableitbar ist, macht es ganz schön tragend und weis heute schon, das ich den Inhalt und das was es mit mir gemacht hat, nie wieder vergessen werde. Ich denke, ich habe längst nicht alles verstanden was in diesem Buch steht, aber bestimmte Dinge sind in mir angekommen und werden wirken. Ich bin froh zu, nun das Wissen zu haben, das ich weis, was in diesem Buch wirklich steht und bin auch etwas bewegt darüber wie oft mir bestimmte Geschichten im Alltag noch begegnen. Ich denke, es war ein Buch, das sich noch öfters durch meine Gedanken schlängeln wird.

Aquarium

März 30th, 2020

So langsam kommt Leben in die Bude…

Zweite Woche Isolation

März 30th, 2020

Es beginnt die zweite Woche meiner Isolation. Ein morgendlicher Anruf beim Hausarzt und 1 Minute später wurde nun meine Krankschreibung um eine Woche verlängert. Das schlechte Gewissen, der Arbeit fern zu bleiben ist nun gänzlich weg, da ich schon mitbekommen hatte, das dort die absolute Unsicherheit herrscht und jeder macht was er will. Kollegen haben nun wohl sehr flexible selbstbestimmte Arbeitszeiten, die Geschäftsführung tut ein wenig so, als wäre alles in bester Ordnung und nimmt sich erstmal aus dem Tagesgeschehen raus, wobei nun erstmal zu erklären wäre, wie es mit dem Laden und seiner Leute ab Mittwoch weitergeht. Immerhin hat man ja Kurzarbeit angekündigt, aber die verschlafene Leitung des Ladens sorgt nicht gerade für Vertrauen und Verständnis. Ich bin da erstmal raus, versuche gesund zu bleiben. Bei allen weitreichenden Problemen, weis ich ja, das zur Zeit keiner so richtig weis wo es morgen hingeht und das beruhigt mich, das sich das Chaos nicht nur um nich dreht.

Wunschessen

März 29th, 2020

Die Familie hat abgestimmt , was es heute zum Mittag geben soll. Lange gekocht und dabei viel Zeit überbrückt…

Sonntag

März 29th, 2020

Das schöne Wetter von gestern ist weg und man sitzt drinnen. Wieder völlig Ziel- Und Planlos was man mit der Zeit anfangen soll. Die ersten ablenkende Geräte wie TV oder Playstation fangen an zu nerven und damit ihren tröstenden Charakter zu verlieren. Diese Isolation beginnt uns allen an den Nerven zu nagen. Was könnte man jetzt alles tun, wenn das alles um uns herum nicht wäre. Jeder macht alles nur für sich, jede Familie in Einzelhaft. Wenn mich nichtmal der Fernseher anspricht und mir dieses sozial-isolierte Gefühl langsam ein schwermütiges seelisches Gefühl beschert, macht mich das irgendwie depressiv. Zeit für familiäres Zusammensitzen, ohne das immer irgendjemand was sagen muß, es reicht wenn ab und zu ein Gedanke ein Gespräch auslöst. Dabei hält sich bei mir der Gedanke, das nicht nur ich dieses depressive Gefühl wegen dieser Situation haben werde und wie es wohl für Andere sein muß, die noch schlechter damit umgehen können. So richtig füreinander einstehen, kann man mit Distanz nicht.

Nachmittagsrunde

März 28th, 2020

Spontane Idee..heute Nachmittag nochmal raus, hier in den nahen Wald bis hin zur großen Lichtung. Mein Sohn hatte seinen Fußball dabei um sich ein wenig Bewegung zu verschaffen und ich nahm meine Drohne mit. So war ich heute insgesamt knapp drei Stunden an der frischen Luft und ich freue mich, so dem Hüttenkoller etwas vorzubeugen, da sich das gute Wetter auch nicht mehr so lange halten soll.
In einer Extremsituation das Beste aus der Lage machen, das ist nun die große Aufgabe.

Zocken

März 28th, 2020

Und wieder vor der Glotze. Abwechslung vom Filme und Serien gucken bringt nur das Zocken irgendwelcher Spiele…Noch eine willkommene Ablenkung , aber ich glaube irgendwann hängt mir der viereckige Kasten auch zum Hals raus.

Jägerschnitzel

März 28th, 2020

…nach Ossi-Art..

Große Runde

März 28th, 2020

Wieder eine Runde spazieren gehen, heute mal eine Größere. Einmal raus, schon sieht der Tag etwas anders aus, in Zeiten in denen man nicht so kann wie man eigentlich will.

Anders als geplant

März 27th, 2020

Eigentlich wollte ich jetzt mit meiner Familie im Auto sitzen und bereits kurz vor Warschau sein, wo wir das Wochenende verbringen und die Stadt kennenlernen wollten. Anstatt dessen sitzen wir hier alle zu Hause in bekannter Situation zwischen Hoffen und Bangen. Ohne richtige Perspektive und keine Ahnung wie lange das alles noch geht und wann und wie alles enden wird. Nicht nur mein Jahr mit meinen Plänen läuft anders als gedacht, aber irgendwie stimmt es einen doch nachdenklich. Nicht unbedingt sauer oder traurig über die Tatsache, das diese Reise nicht stattfindet, sondern über die Tatsache, das auf einmal so elementare Probleme und Ängste auftauchen können, die an einem nagen. Ich kann nur noch hoffen, das dieser Albtraum schnell enden möge und diese Ungewissheit sich endlich in eine planbare Perspektive umwandelt.