Der Schacht

März 26th, 2020

Seit einiger Zeit wirbt dieser Film bei jedem meiner Starts von Netflix für sich. Da ich ja nun genug Zeit habe, dachte ich, ich guck mir die Nr.1 der Liste mal an. Der Film bekam von mir einen Daumen hoch. Die Geschichte, die da sehr einfach erzählt wird, läßt mich schon etwas grübelnd zurück. Und genau das macht ja einen guten Film aus, der irgendwie im den Gedanken Hägen bleibt, auch wenn er schon läge vorbei ist. Der einzige Beigeschmack ist meine Frage, ob man die Geschichte nicht hätte mit weniger Brutalität erzählen können. Da es aber keine Gewaltverherrlichung ist, sondern eben eher eine absolut widerwärtige Gewalt, denke ich mal, das man den Zuschauer in aller Form einfach schocken wollte um den Inhalt noch drastischer zu erzählen. Trotzdem ein guter Film und absolut empfehlenswert.

Der neue Alltag

März 26th, 2020

Ja irgendwie alles anders.Der Alltag fühlt sich ein wenig so an, wie der zu meinen Zeiten in denen ich mal frisch arbeitslos war, nur mit ein paar Unterschieden. Man kann nicht einfach mal so raus, denn erstens ist draußen eh nichts los und es gibt kein Ziel wo man hin kann, denn Besuche bei Freunden fallen aus und nichtmal der Besuch einer Eisdiele ist möglich. Man kann nur draußen sein um des draußen sein willens ohne Ziel umherirren und sich mit Niemanden treffen. Also findet das Leben in der Wohnung statt..und dann logischerweise vorm Fernseher oder Macbook. Bei den Kids siehts eher nach großen Ferien mit Stubenarrest aus. Deren Tag kippt immer mehr in die Nacht und findet immer mehr vor dem Handy oder dem Gaming-PC statt, aber ich lasse sie , denn auf ihr Leben steht Kopf und da muss ich nicht versuchen Struktur reinzubekommen, wo um uns herum derzeit auch keine ist. Wäre es eine Zustand mit einem vordefinierten Ende, könnte man die Zeit irgendwie versuchen sinnvoll zu nutzen, aber gerade diese Ungewissheit läßt einen nicht zur Ruhe kommen, als das man diese freie Zeit auch nur ansatzweise geniessen kann. So bin ich wohl nicht der Einzige, der jeden Tag die Medien verfolgt und immer wieder die Hoffnung hat irgendwo einen kleinen Funken zu erhaschen der darauf hindeutet das dieses nur eine Phase ist, und irgendwann alles wieder so ist wie es mal war, oder zumindest so ähnlich.

Milchglas

März 25th, 2020

Gerade mal am letzten Wochenende beschlossen, wurde das Aquarium gestern geliefert und gleich heute Abend hielt es meine Frau nicht länger aus und mußte sich gleich an dessen Aufbau machen. Erstmal leuchtet nun ein trübes Milchglas im Wohnzimmer und bevor Pflanzen oder gar Fische reinkönnen, muß dieser neue Lebensraum sich erstmal ein paar Wochen setzen. Der Anfang ist gemacht…

Essen von draußen

März 25th, 2020

Jetzt in Krisenzeiten, rückt man irgendwie zusammen, selbst dann wenn man physisch auf Abstand gehen muss. So ist es Immer ein schönes Gefühl, zu wissen , eine Familie hinter sich haben auf die man sich verlassen kann. Allzuoft als Normalität gesehen, wird gerade in solchen Zeiten sichtbar, auf was es im Leben eigentlich wirklich ankommt. Da ich kaum kochen kann, wurden wir heute von den Schwiegereltern beliefert und ich musste das vorgekochte Essen praktisch nur warm machen und schon war das Menü fertig…mehr als nur ein Essen.

Die alten Bilder

März 25th, 2020

Manchmal wenn ich zu Hause bin und sehr lange viel Zeit habe, kommt der Moment, die Idee, mir mal wieder die alten Bilder anzusehen. Weit und tief in meiner Vergangenheit entspringen ziehen sich mich wieder zurück in diese Zeit, als fast lebendige Erinnerung. Unterlassende Digitalaufnahmen, als wäre kaum Zeit vergangen. Nach und nach fällt man immer tiefer in diese melancholische Fahrt der eigenen Resümees.

Das tägliche Draußen

März 24th, 2020

So ganz in der persönlichen Quarantäne geht es doch nicht. Und wenn es nur eine Stunde am Tag ist, aber diese kleine Unterbrechung am Stubenhocken gibt den Tag schon irgendwie eine ganz neue Note. In dieser kleinen Gefängnisrunde fällt mir immer wieder auf in welchem Kontakt das Leben heute zu dem steht, was man noch vor ein paar Wochen als selbstverständlich draussen bezeichnet hat. Mir fehlen die geselligen Rundem im Garten, die ersten Grillabende aber auch der Besuch im Garten meiner Eltern, den wir nun leider zum Gegenseitigen Schutz nicht besuchen können. Irgendwie ist alles eher und trostloser und wirkt bei dem strahlenden Wetter noch trauriger. Umso länger man in dieser Situation zu recht kommen muss, desto mehr merkt man auch, was man eigentlich alles erstmal verloren hat.

Projekt Aquarium

März 24th, 2020

Was fängt man an mit der ganzen Zeit, die man nun zu Hause verbringen muß? Wir haben uns jetzt (Danke Amazon) ein Aquarium liefern lassen. Außer den zukünftigen Bewohnern ist alles mit dabei und Leben wird in dieses Becken erst kommen, wenn die Zooläden wieder öffnen und somit beginnt unser Projekt erst so richtig wenn diese Krise vorbei ist. Zwei Wochen soll es ja eh erstmal nur so mit Wasser gefüllt rumstehen, könnte also passen.

Wohnzimmerabendteuer

März 24th, 2020

Wenn man schon draußen zur Zeit nicht viel erleben kann, bleibt mir nur, mich mal wieder seit langem mal so so richtig auf ein Spiel zu konzentrieren. In Zeiten von Homeoffice und Skype kann man sich doch auchmal etwas widmen, was man unter „normalen“ Umständigen nie gekommen wäre. Obendrein habe ich mit diesem Spiel wieder ein Thema zwischen meinem Sohn und mir gefunden , wenn wir zusammen in virtuelle Abendteuer tauchen.

Im Spiel

März 23rd, 2020

Ich kenne mich schon aus den Zeiten von World of Warcraft, wie Shell mich ein Spiel fesseln kann. Dieses ist nun wieder passiert, als ih heute nur kurz mal den Abendteuern des Tom Raiders folgen wollte und dann irgendwie genau wußte, was ich in diesem Spiel zu tun hatte und es dann immer mehr Spaßt machte und die Zeit vor dem Spiel im Fluge vergehen ließ. Zack waren ein paar Stunden gespielt und ich bin mal wieder gefangen in einem neuen Spiel.

Eine kleine Runde

März 23rd, 2020

Es ist kalt aber die Sonne scheint, Zeit eine kleine Runde hier durch die Gegend zu machen und mal Luft und Licht an mich ranzulassen und mich wenigstens ein bisschen zu bewegen um den Hüttenkoller vorzubeugen.
Selbst hier fällt mir auf, wie wenig Menschen unterwegs sind und wie genau sich an die „zwei-Mann“ Regel gehalten wird, denn nirgends sind wirkliche Gruppen zu erkennen. Die Angst der Vernunft geht um, denn begegnet man sich auf der Strasse, weicht man praktisch gegenseitig beim pasieren nicht ein Stück aus, das der höchstmögliche Abstand entsteht. Schon irgendwie gespenstisch. Für mich eine Runde zum Müggelsee und eine Stunde draussen…mehr geht in diesen Tagen leider nicht.
Trotzdem ist von dieser Runde was hängen geblieben…der Spruch an meinem geschlossenen Lieblingsrestaurant, welches über die aktuellen Bestimmungen zur Schließung informiert und mit der Weisheit schließt….Gehe immer mit der Sonne im Gesicht, dann sind die Schatten hinter Dir…

Altes Spiel

März 22nd, 2020

Der alte Tomb Raider, ein Spiel was ich den in den späten 90ern selbst mal gespielt hatte. Natürlich gab es früher eine ganz andere Grafik und früher war es irgendwie auch mehr ein Spiel, denn heute wirkt es auf mich eher wie ein Film in den ich immer mal wieder eingreifen muss. Die Handlung heute ist mir etwas zu Actiongeladen und zu übertrieben hektisch, aber als kleines Nostalgie Erlebnis eines Abendteuerspiels, hier in meiner Playstation Isolation doch herzlich willkommen.

Play

März 22nd, 2020

Sonntagmorgen …und wie geht man um mit dem „wirBleibenZuHause“.??Zum Glück habe ich einen neuen Zeitvertreib gefunden, denn mich nur vom Fernsehen berieseln zu lassen, wird mir jetzt schon überdrüssig.
In den Spielpausen sehen ich immer besorgter auf die Entwicklungen, die uns da umgeben und meine Hoffnung, dies sei nur eine Phase schwindet mit jedem Tag in der Isolation. Sorgenvoll am Sonntag.

Mittag

März 21st, 2020

Heute zum Mittag mal die guten alten Bratkartoffeln..

An die Luft

März 21st, 2020

Grundsätzlich beliebe ich in dieser Zeit zu Hause, aber heute mußte ich mal raus. Für gut 90 Minuten hier Spazierengehen in das nahe gelegende Waldgebiet, wo nicht mit so viel Publikumsverkehr zu rechnen ist. Und so war es auch, die Waldwege waren leergefegt und ich war mal ein bisschen draussen an Licht nd Luft.

Gaming

März 20th, 2020

Da mein Sohn nur noch auf seinem „Gaming PC“ spielt, steht seine PlayStation seitdem nur staubfangend in der Ecke. Daher meine Idee, das Ding von ihm mal im Wohnzimmer zu installieren , das auch der Papa mal zocken kann. Dabei bin ich gar kein Gamer, war’s auch noch nie. Früher mal Anno oder auch mal ein paar Jahre World of Warcraft gespielt aber auch nicht konsequent. Konsole war noch nie meins und daher habe ich so meine Startprobleme mit den ganzen Knöpfen des Controllers, ganz zur Unterhaltung meines belustigten Sohnes. Aber die ersten Schritte sind gemacht und gegen die Langeweile meiner „BleibZuHause“ Situation hilft es.

All is Lost

März 20th, 2020

Netflix…vieles angefangenen und dann doch wieder abgebrochen zu gucken um dann doch noch heute einen guten Film zu erwischen. Gut erzählt und das ganz ohne Dialoge, was einen irgendwie noch dichter an die Geschichte ranbringt. Ein guter Film.

Freitag

März 20th, 2020

Es ist Freitag und alles andere als ein typischer Freitag, denn ich bin zu Hause, in selbstverordneter Isolation. So merke ich aber, das mir der erste Tag zu Hause doch ganz gut tut, da ich mich diesem Corona-Thema zumindest zeitweise entziehen kann, in dem ich mir mal einen guten Film ansehe oder ähnlichem. Sicherlich holt mich die Realität schnell wieder ein, aber es gibt Pausen für die Gedanken, was noch nicht möglich war, wenn man draußen noch arbeiten und unterwegs war. Unter den Kollegen gibt es ja nur ein Thema und alle paar Minuten kommt ein Kollege mit einer neuen unfassbaren Nachricht rein, die dieses Dauerthema immer am Laufen hält. Ist man dann unterwegs im Gespräch mit den Kunden gibts ebenfalls nur das eine Thema und das Einhalten der neuen Sicherheitsabstände erinnert einen immer daran, das nichts normal ist und sogar beim ständigen Waschen der Hände stellt sich die Frage..“übertrieben oder unterschätzt“.
Ganz aus dieser Welt raus zu sein, läßt mich ein bisschen entkrampfen und diesen ständigen beängstigenden Gedankenkreislauf zu verlassen.

Krankgeschrieben

März 19th, 2020

Heute morgen bin ich noch zur Arbeit gefahren, und wie schon in den letzten Tagen geht die Auftragslage immer weiter zurück. Dann hatte ich eine Eingebung, ein Bauchgefühl, von dem ich jetzt weis, das es das richtige war. Ich bin zum Arzt und habe mich krankschreiben lassen. Ich habe Asthma (zwar beschwerdefrei) und bin im Aussendienst und das Risiko ist mir nun einfach zur hoch. Ich mache mir auch keine Gedanken, denn in Zeiten einer kollabierenden Weltwirtschaft, wird mein Fehlen auf Arbeit zu verkraften sein, denn ich gehe der ganzen Problematik nun einfach aus dem Weg. Werde erstmal bis Ende nächster Woche zu Hause bleiben. Auch wenn ich nicht krank bin, kann ich diese Zeit nicht als „Freizeit“ werten, denn ich hätte wie alle anderen auch lieber mein normales Leben mit meinem normalen Alltag, ohne Sorgen ohne Ängste. Selbstverordnete Isolation aus Vernunft. So schütze ich mich und kann auch keinen anderen Menschen damit anstecken. So kann ich auch kein wichtiger Mitarbeiter des Coronavirus sein, der Teil einer langen Infektionskette ist. Die Botschaft ist nicht zu überhören, wer es kann, bleibt zu Hause….und ich habe beschlossen, ich kann es. Mein innerer Applaus und Anerkennung dient all denen, die es sich nicht aussuchen können und deren Fehlen im Alltag hier alles zusammenbrechen lassen würde.

Abgesagt

März 18th, 2020

Es vergeht kaum eine Stunde in denen nicht irgendwas in dieser Corona-Krise passiert, was man eigentlich bisher für kaum möglich gehalten hatte. Fluglinien und große Konzerne stellen komplett den Betrieb ein, das ganze Leben fährt herunter und irgendwie hört Schlag auf Schlag eines nach dem anderen auf zu funktionieren.
Symptomatisch ist nun für mich die Absage des ESC, was für mich nur bedeutet, das man nicht mehr an ein schnellen Sieg über dieses Virus glaubt, sondern sich mit allem schon bis in den späten Mai oder gar Juni mit den drastischsten Einschränkungen einschiesst.
So habe ich immer stärker das Gefühl ,alles wird schlimmer, drastischer, trauriger und länger als wir uns das alle wahr haben wollen.

Es hätte ein so schöner Frühlingstag werden können

März 18th, 2020

Ja das Wetter draussen ist wirklich herrlich und eigentlich könnte man sich einfach so an dem entstehenden Frühling erfreuen, aber die sich ständig ändernde Weltordnung läßt diese Freude einfach nicht zu. Man fühlt sich immer noch nich am tiefsten Punkt der Entwicklungen angekommen, von da es dann nur noch bergauf gehen kann. Vielmehr wie immer noch in einem langen freien Fall, der immer noch kein Ende gefunden hat und nun die Frage aufwirft, wie lange es noch nach unten gehen wir und wie lange der Fall noch dauern wird und was uns alle unten beim Aufschlag erwarten wird. Gerade dieses „alles ist offen“ im negativsten Sinne läßt wohl nicht nur mich irgendwie schon seit Tagen nicht richtig zur Ruhe kommen. Und dabei hätte es ein so schöner Frühlingstag werden können.