Der Weg zur Arbeit

Der alltägliche Weg zur Arbeit wird nun mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück gelegt.
Aus Preis- Nerven- und Zeitgründen.
Nach ein paar Wochen glaubt man sich in einem Deja-Vu zu leben.
Schon am Bahnhof stehen immer die gleichen Leute ,die mit einem auf die gleiche Bahn warten.
Jeder steht an seinem Platz…trotz der großen Menge..ein neues Gesicht fällt sofort auf.
Die Bahn kommt und da hat nicht nur jeder eine unsichtbare Platzreservierung, sondern sogar die Einstiegsrangordnung scheint gut eingespielt zu sein.
Der Mann mit dem Kaugummi…Die Frau liest immer noch im längsten Roman von „King“….wieder sie mit ihren Zöpfen…und wieder der Typ mit seinem Fahrrad.
Jeder ist für sich und trotzdem müßte jeder den anderen kennen.
Keiner spricht.
Jeder ist mit genau dem beschäftigt, mit dem er jeden Tag um die gleiche Zeit eben
beschäftigt ist.
Mitlerweile glaube ich, mich schon jeden Tag auf die Sekunde genau aus meinem Sitz zu erheben um mich für den Ausstieg vorzubereiten.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier….

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