Obama in Berlin

Na sowas.
Da will ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat seinen Wahlkampf nach Europa tragen und sich Mediengeracht vorm geschichtsträchtigen Brandenburger Tor zeigen.
So soll der amerikanische Wähler sehen ,das Obama schon jetzt an alle anderen (bisher gewählten) Präsidenten heranreicht und außenpolitsich akzeptiert vor dem Brandenburger Tor reden kann.
Vielleicht will man auch das Bild vermitteln…zwischen den USA und Europa wäre alles wieder im Lot , wenn man Obama an die Macht ließe.
Tausende Bush-Kritiker sollen dem neuen Mann vorm Brandenburger Tor zujubeln und den Amis zeigen ,das man sich hier ihn als nächsten Präsidenten der USA wünschen würde.

Und das alles im weit entferntem Berlin.
Ich verstehe die Aufregung nicht ,das man nun darüber diskutiert ob ein (Noch)Nichtpräsident vor dem Brandenburger Tor reden darf oder nicht.
Schließlich bricht man hier eine Tradition und wie steht man da ,wenn dann doch der andere gewählt wird??

Ach jehh…das soll doch alles nicht unser Problem sein.

Ich bin froh ,das Herr Wowereit seine Entscheidung getroffen hat und ihn dort auftreten läßt.
Egal ,ob der Mann nun seine Person vor dieser Kulisse braucht ,oder wirklich was zu sagen hat.
Für Berlin ist das gut und wenn der Gegenkandidat will ,kann er ja da auch auftreten.

Warum soll ein Präsidentschaftskandidat nicht Berlin als Kulisse benutzen dürfen?

Für Tom Cruise war Berlin eine gute Kulisse und sogar Harry Wijnvoord habe ich schon als „TV Marktschreier“ vorm Brandenburger Tor gesehen ,der Küchenhobel an die Menschen gebracht hat….warum also nich Obama?

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One Response to “Obama in Berlin”

  1. Ostderby sagt:

    Genau, wenn er alles selber zahlt… :))

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