Olympia in Tibet

In China scheint man seine Minderheiten mit der gleichen Härte auf die Gastgeberrolle Olymias vorzubereiten wie vorher so manch eigenen Sportler.

Da hier die olympischen Spiele immer weiter Gefahr laufen ,als politische Demonstration völlig ihren Charakter zu verlieren ,sammeln sich immer mehr Stimmen ,die einen Boykott der chinesischen Spiele fordern und somit noch tiefer in die politische Kerbe hauen ,die den olympischen Spielen gar nicht zusteht.

Egal wie man sich hier „auf rein politischer Ebene“ verhält ,bekomme ich immer mehr den Eindruck ,hier hätte man endlich den eisernen Vorhang wieder gefunden.

Hier das Gute …da drüben das Böse…

Obwohl ich das Vorgehen der Chinesen in Tibet auf keinster Weise tolerieren kann ,frage ich mich doch ob man hier den USA auch mit einem Boykott gedroht hätte ,würden die olympischen Spiele in L.A. statt finden und man würde Guantanamo und Irak zum olympischen Thema machen??

So baut mal wieder jeder an seinem Teil der Mauer….

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5 Responses to “Olympia in Tibet”

  1. shaveskin sagt:

    es geht aber jetzt um china und nicht um l.a., wobei das ganze system olympia hinterfragt werden müsste.

  2. Die Geschichte um Tibet kann man nicht unebdingt mit Guantanamo vergleichen.

    Einen Boykott finde ich ziemlich schwierig. Da sich die Sportler fst vier Jahre auf diesen Wettkampf vorbereitet haben… die Idee jedoch die Eröffnungsfeier zu boykottieren finde ich eine gute Idee.

    • Marcothien sagt:

      Tibet und Guantanamo nicht ,nein.
      Aber der Umgang mit Protesten.
      Ein Verbrechen hinter dem neuen „eisernen Vorhang“ wirkt immer sehr viel unmoralischer und boykottwürdiger als Verbrechen auf der „richtigen“ Seite.

      Als man die olympischen Spiele nach Peking vergab wußte man vom Tibet und Taiwan Konflikt und auch von Folter und Todesstrafe.
      Ich bin dafür ,das Staaten von Olympiabewerbungen ausgeschlossen werden ,die gegen Menschenrechte verstoßen.

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