Sklaven am Zaun

„mühsam arbeitet der schwarze Mann sich vorwärts..dabei fließt sein Schweiß nicht zum eigenen Vorteil ,denn für die Überlassung seiner Kraft bekommt er das ,was ihm das Liebste zu sein scheint…ein weiterleben…Wasser und Brot.“

Das war kein Zitat von Mark Twain.

Das dachte ich heute morgen ,als ich im vorbeifahren 8 Leute einen Zaun steichen gesehen habe.

Eine typische „2 Euro Aufgabe“ die sich nun eine Malerfirma als Auftrag von der Backe putzen kann.

Man hat ja ein paar „Idioten“ gefunden ,die das auch für`n Euro plus Hartz 4 machen.
Sicherlich sind die meisten froh ,das sie überhaupt etwas machen dürfen und den meisten wird der 1 Euro Stundenlohn schon einen guten Zuverdienst zum knappen Leben sein.

Aber schimpft man nicht immer über die Dumpingentwicklung?
Auf der einen Seite klagen alle über Dumpinglöhne und hier werden sie staatlich verordnet.

Auf der einen Seite machen sich Menschen mit Arbeit für einen Euro den Rücken krum und auf der anderen Seite des Lebens ,hat man einfach einen schlechten Zeitpunkt für eine unverschämte Lohnerhöhung gewählt ,die man sich quasi selbst verordnet hat.

Dabei hörte ich einen mal sagen….“Gute Arbeit..guter Lohn“..

Sollte man hier nicht mal mit einem guten Beispiel voran gehen und die ehrliche Arbeit (auch wenn es arme Leute sind) auch angemessen zu bezahlen???

Schon als symbolischen Akt…von…“Arbeit zahlt sich aus“…dabei muß aber auch der Lohn stimmen!!!

Aber diese Arbeiter hätten ja eh kein Streikrecht..im Gegenteil…damit könnte man sogar noch Brot und Wasser zum Leben verspielen..

Naja …vielleicht doch ein bisschen Mark Twain.

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2 Responses to “Sklaven am Zaun”

  1. einleben sagt:

    Ich habe die schlimmste Befürchtung wenn ich an die Zukunft denke! Wo soll das noch hinführen und dass es nicht mehr normal werden wir, ist wohl jedem klar.

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